Indian Summer – Oktober-Nachlese

Nachdem wir Anfang Oktober dachten, das war´s jetzt mit dem Sommer, kam er dann doch noch mal zurück und beglückte uns fast den ganzen Monat mit Sonne, Wärme und einem bunten Indian Summer, der sich gewaschen hatte. Damit ist es nun aber auch vorbei, der Herbst zeigt uns seine kühlen, windigen Seiten.

Ich bin das (vermutlich) letzte Mal mit dem Rad zur Arbeit gefahren, habe hundert Mal auf der Straße Laub gefegt, mich für die Grippeschutzimpfung piksen lassen und wegen erster kalter Füße genörgelt. Die Karten fürs Weihnachts-Swingkonzert im Spiegelzelt sind gebucht, die Gartenmöbel sind auf dem Dachboden, die Regentonnen geleert und die Winterreifen aufgezogen. Der Gaumen ruft nach Honig statt Marmelade und die Seele nach deftigem Essen. Sofazeit – wir kommen!

Ich stelle gerade fest, dass ich diesen Monat noch keinen einzigen Blog-Post veröffentlicht habe, obwohl die Speicherkarte mit Fotos gut gefüllt ist. Ich hatte einfach keine Lust dazu. Hatte ich früher deshalb schon mal ein schlechtes Gewissen, so läßt mich das heute ziemlich kalt. Ich muss nicht bloggen, ich darf, wenn ich will. Und wenn nicht, dann eben nicht. Die Welt geht nicht unter, weil ich nix veröffentlicht oder kommentiert habe. Aber ich lese viele Blogs, täglich. Sonst würde mir wirklich was fehlen.

Unser Oktober begann mit einem Ausflug in den Harz und einem üppigen Geburtstagsessen mit gigantischem Ausblick vom Bad Harzburger Burgberg. Nach Solebadbesuch und Aufstieg per pedes hatten wir uns das verdient.

Der nächste kulinarische Ausflug lockte uns zum Erntedankmarkt an meinen Lieblings-Kraftort, dem Klostergarten in Riddagshausen. Allerhand regionale Leckereien vor tausend Jahre alter Kulisse – wunderschön.

Diesen wunderschönen Herbst-Kranz nahm ich als Erinnerung mit.

Jetzt ziert er die Veranda. Die Geranien haben noch durchgehalten, obwohl wir heute schon Nachtfrost hatten.

Die grün geernteten Tomaten sind in der Küche reif geworden. Der letzte Gruß des Sommers…

Fertig geworden: die Woll-Stulpen fürs Radfahren oder Yoga. Leider nach dem ersten Anziehen mit Loch, da die Wolle mit variabler Dicke an manchen Stellen nur Nähgarn-dünn war und daher überhaupt nicht resistent gegen grobmotorische Anziehversuche. Manno…

Noch nicht fertig: der Ravello-Pullover, den ich im Netz schon lange bewundert und nun selbst mal angenadelt habe. Die Wolle ist ziemlich rauh, soll aber nach der ersten Wäsche weicher werden, versprachen mir meine erfahrenen Mädels vom Handarbeitstreff. Schauen wir mal.

Die letzte Lesesstunde im Garten – der Schatz genießt jeden Sonnenstrahl.

Mit ollen Gurkentöpfen kann man mich glücklich machen – in der Mitte meine letzte Dorfflohmarkt-Beute.

Und noch ein Ausflug: Der Töpfermarkt in Tangermünde ist ein festes Datum in unserem Kalender. Petrus hat einen schönen blauen Himmel spendiert und wir natürlich wieder unser ganzes Taschengeld auf den Kopf gehauen…

 

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