Mai

Atmen – Sonne spüren – alle Türen aufmachen und raus! – Endlich ist die warme Jahreszeit da.

Auch das Haus genießt die Abendsonne und ich glaube, ich habe es mal kurz vor Wonne aufseufzen hören…

Käsebeene an die Luft!

Ich könnte sie knutschen, all die großen und kleinen Blüten überall.

Die ersten Wildrosenblüten öffnen sich und die Eberesche darüber blüht zart weiß.

Der beliebteste Ort der Vogelwelt: Unterm Flieder die täglich zwei mal von Zauberhand aufgefüllte Futterflasche.

Wer sagt, dass man Glück nicht kaufen kann? Mein Blumendealer hat eine ganze Menge davon auf Lager.

Und der Erdbeerbauer auch…

Die Kinderstube wächst und gedeiht.

Mangold im Hochbeet.

Vor dem Rasenmäher gerettet: Die wild ausgesamten Hornveilchen.

In der Hängematte ist jeder Versuch, etwas zu lesen, zum Scheitern verurteilt. Der Himmel ist viel interessanter.

Aber einen schlauen Spruch hab ich noch gelesen, bevor mir die Äuglein zufielen.

Wir waren auch fleißig im Garten. Ich habe den Steinwall unter der Kopfweide halbiert und einen neuen kleinen Schleichweg eingebaut. Vorher noch den alten, vertrockneten Ranunkelstrauch ausgebuddelt, in die Lücke soll eine neue Hortensie rein.

Die Treppe vor der Terrassentür hat auf Wunsch einer einzelnen Dame Verblendungen vor den Stufen bekommen, es gab noch etwas Restholz vom Terrassenbau. Nach der gestrigen Ölung bin ich nun sehr begeistert.

Das kleine Hochbeet musste weg. Schade, aber alternativlos. Die Eberesche dahinter hat ihre Wurzeln ins Hochbeet gestreckt und dachte: Prima Erde, kann ich gut durchwurzeln. Es wuchs nichts mehr im Hochbeet, wirklich die komplette Erde war von unten fest durchwurzelt. Gelernt: Kein flaches Hochbeet unter einen Baum setzen.

Recycling vom Recycling: Das Hochbeet war schon eine ausgemusterte Transportpalette der österreichischen Eisenbahn, nun haben wir der Schatz daraus ein neues Pumpenhäuschen gebaut.

Das alte hatte es wirklich schon hinter sich und war viel zu klein. Der Versuch mit den drangebauten „Ohren“ war ganz nett, aber nicht wirklich gut.

Das Sommerschleierkraut verträgt sich bestens mit den Purpurglöckchen vom letzten Herbst.

Mein Kalenderblatt riet mir zum mutig sein im Mai!
O.k. – hab den Zahnarzttermin gemacht.

 

Werbeanzeigen

3 Gedanken zu „Mai

  1. schönes kalenderblatt!
    und schöner garten – am tollsten finde ich die ausgewilderten stiefmütterchen ❤ ❤ ❤ ich versuche auch die sonne zu geniessen – allerdings lauerten noch schwere erdarbeiten auf mich – mein armer rücken….. stört der steinwall den baum nicht? die idee gefällt mir – würde unserer eiche gut stehen – habe hier etliche grosse sandstein"kiesel" rumzuliegen.
    xxxxx

    Liken

    • Nö, die Weide hat sich noch nicht beschwert 😉 Aber die sind ja sowieso hart im Nehmen… Der Steinwall war ja eigentlich damals unter dem selbstgebauten Weidenzaun, aus dem die Weide dann gewachsen ist.
      Mach langsam bei den Erdarbeiten, der Rücken wird es dir danken!
      Liebe Grüsse ins Bahnwärterhaus!
      Annett

      Liken

Bitte Datenschutzerklärung beachten.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.