Gelesen im Februar

Auch wenn ich grad von einem fiesen Virus hinterhältig ausgeknockt werde und genauso wie diese schon vorwitzig knospende Narzisse bei zehn Grad minus wie ein Schluck Wasser in der Kurve hänge, möchte ich Euch doch kurz meine Februar-Bücher vorstellen.

Am liebsten würde ich nur dieses hier zeigen und alle anderen verstecken, denn ich könnte mich stundenlang in lautstarker Lobpreisung und Halleluja-Rufen verstricken, wenn ich „Was man von hier aus sehen kann“ sehe.
Alle sind begeistert von diesem Buch – völlig zu recht (wer wie ich sonst Bestsellern gegenüber grundsätzlich skeptisch ist, wegen der Millionen Fliegen, die sich beim Sch… essen angeblich nicht irren können, sollte hier unbedingt eine Ausnahme machen).

Darin geht es gar nicht so sehr um dieses merkwürdige Okapi, hauptsächlich zeigt es uns, wie schön menschliche Geborgenheit und Füreinanderdasein in kleinen Gemeinschaften sein kann. Dieses Buch ist jetzt schon mein absolutes Highlight des Jahres, etwas besseres kann nicht mehr kommen. Behaupte ich mal.

„Karl Zwerglein“: Diese wunderschön bebilderte Geschichte um den Gartenzwerg Karl, der von der kleinen Paula im Garten gefunden wird und seine Zauberkräfte zur Rettung des alten Baumes vor der Motorsäge entfaltet, hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Es ist ein zauberhaftes Büchlein sowohl für Kinder als auch Erwachsene. (Und Ildikó von Kürthy hat wieder ein paar Pluspunkte bei mir gemacht.)

Ich werde nie begreifen, warum die locker flockigen Romane um Enddreißiger von Ellen Berg mit Covern ausgestattet werden, die man sofort mit Rentner-Romanen assoziiert. Sie haben nie auch nur einen Hauch mit dem Inhalt zu tun. Also, nicht täuschen lassen und ruhig mal lesen. In „Ich will es doch auch“ verliebt sich Kardiologin Charlotte (aus „besseren“ Kreisen) in Klempner Uwe und fragt sich, wie das wohl funktionieren soll. Charlotte zeigt hochsensible Züge, wie aus dem Lehrbuch abgeschrieben – auch mal interessant, dies nebenbei in einem Unterhaltungsroman zu thematisieren. Nach viel lustigem Hin und Her gibts natürlich ein Happy End.

Und mein neuer Lieblings-Ermittler mit Stickrahmen in der Hand aus Schwäbisch Hall darf natürlich auch nicht fehlen. Band zwei und drei der Reihe über Kommissar Seifferheld, der in einem chaotischen Haus voller Frauen (über)lebt und manchmal mit seinem Hund Onis nur noch flüchten kann, waren lustig, kurzweilig und machen Lust auf noch mehr.

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5 Gedanken zu „Gelesen im Februar

  1. merci madame!
    allerdings habe ich grad keinen nerv zum bücherlesen……zwischen klimabedingtem survival training und der genesung des bahnwärters (finale OP war dienstag) bleibt nur muße für so kurzes wie blogposts oder die online-zeitung.
    jedoch – der sommer kommt bestimmt und dann sehe ich mich schon lesend auf der gartenliege – ganz bestimmt ;-D
    dir wünsch ich gute und schnelle besserung!
    <3liche drücker! xxxxx

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    • Danke und allerbeste Genesungswünsche zurück zum Bahnwärter!!!! Alles Gute!
      Der nächste Sommer kommt bestimmt, hoffentlich, bald! Aber du bist doch auch so eine Wühlerin, bei den Erd- und Steinbewegungen, die du so im Garten vollbracht hast, fällt es mir schwer, dich mit einem Buch auf der Liege zu sehen. Freue mich auf Beweisfotos!
      PS: Deine Frisur sieht jetzt zauberhauft aus! Endlich sind sie wieder lang! 🙂
      Liebe Grüße,
      Annett

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      • danke liebes! geht sogar schon ein winziges zöpfchen! 😉
        ich bin zwar eine wühlerin – halte aber nur noch ein stündchen am stück durch – dann muss eine halbe stunde pause her – und ab nachmittag ist sowieso schicht…. da ists praktisch gleich auf eine bereitstehende liege plumpsen zu können. muss den BW nur noch drauf dressieren die cocktails pünktlich zu servieren ;-DDD
        xxx

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  2. Gute Besserung!
    ich liege azch auf dem Sofa. und vertreibe mir die Zeir mit einem literarischen Ausflug ins warme Zypern 😊
    Lucinde Riley: Helenas Geheimnis. das Buch überbrückt das Warten auf den nächsten Band der sieben Schwestern, der gleichen Autorin (Vorsicht Suchtgefahr)
    Richig gut fand ich auch Bella Germania von Daniel Speck 😊
    Liebe Grüße
    Moni Wagner

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    • Oh, hoffentlich doch nicht auch krank? Lucinda Riley ist bei uns im Büchertausch auch immer heiß begehrt, der Suchtfaktur muss wohl sehr groß sein… Danke für die Tipps!
      Liebe Grüße,
      Annett

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