Kreativsommer

Im Winter stelle ich mir ja immer vor, dass ich den ganzen Sommer über bei Sonnenschein im Garten sitze, mit dem Rad durch Felder rolle und im See plansche. Dabei vergesse ich leider, dass auch im Sommer der Tag nur 24 Stunden hat und der Job den größten Teil des Tages klaut. Habe ich abends gekocht, die Küche aufgeräumt, alle Blumen gegossen, den Tomaten gut zugeredet und mich ein bisschen sportlich betätigt, ist der Tag auch schon wieder vorbei und der Akku alle. Das schöne leichte Sommerleben aus meiner winterlichen Vorstellung findet meist nur am Wochenende oder im Urlaub statt.

Aber ein bisschen Zeit für etwas kreative Betätigung habe ich doch schon gefunden in diesem Sommer.
Wollt ihr mal gucken?

Leckeren Erdbeer-Käsekuchen gebacken.
Dieses Rezept aus der Schrot & Korn ist wirklich ein Hammer! Geht bestimmt auch gut mit anderem Obst.

Nachdem bei einem ein Kaffeebesuch einer ehemaligen Kollegin ebendiese mit einem Augenzwinkern meinte, dass man sich ja prima Anregung für Weihnachtsdeko bei mir holen könnte, beschloss ich, die gefilzten Fliegenpilze doch mal vom Kranz abzunehmen und gegen selbstgebastelte Papierschiffchen aus hellblauen und roten Papierbögen auszutauschen. Meerweh ist grad angesagt, nicht nur bei mir.

Pünktchen sind bei mir immer gern gesehen, deshalb hab ich mir aus einem schön fließenden Viskosejersey eine Frau Julie genäht, inzwischen die dritte. Der Schnitt ist unschlagbar bei heißem Wetter. Luftig und bequem.

Nochmal Pünktchen: Die olle Palette dient im Garten gern als Beistelltisch neben der Gartenliege. Dem tristen Anblick wollte ich mit ein paar bunten Pünktchen beikommen. Für irgendwas muss die Nagellacksammlung doch mal gut sein. Macht Spaß und geht schnell.

Aber am liebsten hänge ich doch auf der Hollywoodschaukel auf der Veranda ab. Mit Buch und Strickzeug. Hier war das neue Tuch noch in Arbeit.

Die Wolle von 100Farbspiele heißt „STONE Hagebutte“ und der Name passt perfekt, finde ich. Für das Foto habe ich extra auf die ersten Hagebutten gewartet.

Und zum Abschluss noch was kulinarisches, aber auch immer ein Fest für die Augen: selbst gekochte Marmelade. Hmmm – die Arbeit lohnt sich immer. Das herrliche Sonnengelb der Aprikosen-Marmelade wärmt die Seele im Winter.  – Wenn sie denn so lange hält und nicht zum Herbst schon weggefuttert ist.

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