Offene Gartenpforte in himmlischer Kulisse

Letztes Wochenende machten wir bei drückendem Wetter einen Mädels-Ausflug zu einer offenen Gartenpforte, die zwischen Klostermauern lag. Der über 100-jährige Ottberger Klostergarten, der von einem Förderverein liebevoll gepflegt wird, erwartete uns vor den Toren Hildesheims.

Viele Leute waren mit uns da, um die ich, wie immer, versucht habe, drum herum zu fotografieren. Viele helfende Hände kredenzten uns ein Wahnsinns-Kuchenbuffett und kochten unermüdlich Kaffee. Wir waren im Paradies. Als dann auch noch einige Männer in Mönchsgewändern herumwuselten, waren wir überrascht. Das Kloster ist also noch aktiv.

Himmlisches und Profanes Seite an Seite.

Der Garten ist von einer alten Mauer umgeben, die ihm einen schönen Rahmen gibt, vor Wind schützt und den Pflanzen abends die gespeicherte Sonne des Tages spendet.

Man hat hier ein großes Herz für Vögel.

Ein Foto für Jutta 😉

Ahh – ein schönes schattiges Eckchen war das, mit Springbrunnen und Mariengrotte. Gudrun und ich sitzen am Wasser und schauen auf die vielen großen Gurkengläser mit Teelichtern, die zur Deko am Springbrunnenrand aufgebaut sind. „Komm Bruder, iss noch eine Gurke, bald ist offene Gartenpforte…“ – meinte Gudrun den Abt beim Abendessen zu hören.

Wir erfahren, dass die Marienfigur aus Lourdes stammt und 1911 vom örtlichen Zahnarzt gespendet wurde. Wikipedia hat mir verraten, dass er das aus Sühne tat, weil eine Patientin nicht mehr aus der Narkose erwachte.

 

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