All the best things in life are free…

Mein Jahresanfang 2017 steht unter dem Zeichen der REDUKTION. Die Erkenntnis, dass ich immerzu nach dem Kick des Neuen giere, ständig neue Bücher, CDs, Wolle, Stoffe, Zeitschriften, Kochbücher, Bastelanleitungen, Nähideen usw. anhäufe und mich diese vielen Dinge dann mit stummem Vorwurf ansehen, etwas mit ihnen anzustellen, brachte mich zum Nachdenken. Wenn mich diese Dinge belasten und ich statt sie zu nutzen, immer wieder neue davon ins Haus schleppe, dann läuft da etwas ganz schön schief.

Also machte ich einen Cut. Ich miste aus, bis ich nur noch die Dinge besitze, mit denen ich mich wirklich beschäftigen will, ordne mein Material zum Nähen und Stricken, kaufe keine Klamotten, Bücher und so weiter mehr. Der erste Monat ist um, mein Zimmer deutlich aufgeräumter. Ich fühle mich freier, klarer und mir fehlt wirklich nichts. Im Gegenteil: Was ich so alles für tolle vergessene Sachen in meinem Fundus entdeckt habe! Das gesparte Geld wandert aufs Sparkonto und soll mir dann mal nützen, wenn der Arbeitsmarkt mich nicht mehr und die Rentenkasse mich noch nicht haben wollen.

Dieses vor vielen Jahren gekaufte Buch fiel mir beim Aufräumen des Bücherregals in die Hände und ist ein wirklich schlauer Ratgeber für alle, die Ballast abwerfen wollen.

buch-was-ich-wirklich-brauche

„…all the best things in life are free“  singt Don Williams in „Stay young“. Recht hat er!
Ich öffne meine Augen für die vielen Dinge, die nix kosten, bei denen man aber einen Heidenspaß haben kann.

Füllt mit mir diese Liste, schreibt mir, was Eure kostenlosen Glücklichmacher sind!

  • mit der flachen Hand über ein frisches Kressebeet streichen und das zarte Kitzeln spüren
  • als eine Besucherin beim Büchertausch laut aufquietschte, weil sie genau das Buch fand, das sie schon lange gesucht hat und anschließend ein kleines Tänzchen aufführte
  • den ersten Krokus im Garten entdeckt
  • beim Versuch, den nassen Spanx-gefütterten Badeanzug auf der Schwimmbadtoilette wieder hochzuziehen und sich beim Scheitern schlappzulachen
  • wenn du jemandem ein unerwartetes ehrliches Kompliment machst und ihm damit den Tag rettest
  • wenn dir der Schatz ein Herz in den Rasen mäht
  • wenn dir der Schatz sagt „Es ist schön, dass du da bist.“
  • das leise Geräusch des Wassers, das ich mit meinen Händen beim Schwimmen auseinanderdrücke
  • an einem See stehen und aufs Glitzerwasser schauen
  • …..

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Ideen!

Don Williams „Stay young“

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9 Gedanken zu „All the best things in life are free…

  1. Den ersten Hauch von Frühling in der Luft riechen…. 😍 Es ist wirklich witzig wie ähnlich wir uns manchmal sind. Mein Thema für dieses Jahr: Minimalismus und wie ich das für mich persönlich definiere und umsetze. 😂 Im Moment bin ich dabei unser ganzes bisheriges Lebenskonzept in Frage zu stellen.

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    • Wenn es doch schon wieder so weit wäre, dass der Frühling hier einen Hauch vorbeischickt! Ich kann es kaum erwarten.
      Oh – oh – das ganze Lebenskonzept in Frage zu stellen ist eine ganz schön große Nummer. Auf mich wirkst du aber eigentlich ganz zufrieden und angekommen, wenn ich deinen Blog so lese… Ich bin gespannt auf das, was du uns darüber berichten wirst.
      Liebe Grüße,
      Annett

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      • Ich bin mir selbst noch nicht so ganz sicher, wo das hin führt. Eigentlich wollte ich, wie du, nur ein bisschen ausmisten, habe dann im Netz zum Thema Minimalismus recherchiert und das hat in mir was zum rollen gebracht. Mal sehen….

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  2. dem schnee beim fallen zugucken, katze streicheln (na gut – die katze selber kostet!), vögel im wald singen hören, selbstgesammelte pilze essen, liebe&schlaue kommentare auf die eigenen posts lesen……….
    …..du hast spanx im badeanzug??? 😀
    xxxxx

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    • Na klar, das hält alles schön zusammen, aber ich habe es (hüstel) natürlich nur wegen der Aquadynamik, so bin ich windschnittiger unter Wasser und kann die Rentner auf der äußeren Bahn abziehen 🙂
      Nur – nass ausgezogen ist es ein lustiges Unterfangen, sich da wieder reinzupellen…
      Liebe Grüße, auch an die vierbeinige Glücklichmacherin,
      Annett

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  3. …nach einem 10 Stunden Tag völlig platt aus dem Büro stolpern und feststellen, dass es zwar 17 Uhr 45 und der Himmel bewölkt, aber dennoch noch nicht ganz dunkel draußen ist.
    Ein wahres Geschenk an diesem Tag und einfach unbezahlbar!!!
    Claudiagruß

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    • Hab deinen Beitrag zu deinem 10-Stunden-Tag gelesen – puhhh!!!
      Ja, dass die Tage wieder länger werden, das gibt etwas Hoffnung in diesen grauen Tagen. Die Vögel zwitschern auch schon ordentlich rum, nur fressen wollen sie diesen Winter bei mir nicht…
      Halt die Ohren steif!
      Liebe Grüße,
      Annett

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