Übern Gartenzaun geschaut: Ein zauberhafter Cottagegarten

Gern und oft denke ich an meine Frauen-Gartenreise durch Meck-Pom im vergangenen Sommer zurück. In diesem Sommer werde ich wegen meiner langen Krankschreibung nach dem Beinbruch vorläufig nicht auf Reisen gehen können – aber: „Warum in die Ferne schweifen? – Sieh, das Gute liegt so nah!“ Schöne Gärten liegen auch direkt vor der Haustür. So wie dieser tolle Cottage-Garten von Freunden, den ich für Euch fotografieren durfte.
Der erst vor sieben Jahren angelegte üppig blühende Garten gehört zu einem Neubau aus roten Backsteinen mit Haustüren in einem tollen Himmelblau. Hier fühlt man sich willkommen:

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Bis zur Haustür muss man jedoch erst mal finden: Am Ende einer kleinen Stichstraße geht es erst mal diesen Weg durch üppiges Grün entlang…

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… hinter der Ecke dann kommt das Haus zum Vorschein. Beim Konzept ließen sich die Gärtner von zahlreichen Reisen durch Großbritannien inspirieren. Der Garten hat unzählige Stauden und Obstbäume, ist rundum durch hohe Buchenhecken uneinsehbar und beginnt unmittelbar an der Hauswand. Von jeder Hausseite kann man durch eine Tür in den Garten hinaustreten und hohe offene Fensterflächen ermöglichen jederzeit einen Blick ins Grüne.

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Fundstücke: Fast eingewachsen ist diese Steinbank am Wegesrand.

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Clever gelöst, der Knick! Umme Ecke pflastern ist nämlich gar nicht so einfach.

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Der Schuppen ist fast unsichtbar, weil er von wildem Wein umrankt ist.

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Zu einem richtigen englischen Garten gehören natürlich auch viele romantische Rosen.

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Bei richtigen England-Fans hat natürlich die Queen ein wachsames Auge auf den Hauseingang.

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Die hochgebundene Kletterrose guckt schon in die oberen Fenster hinein, so dass dort oben auch der Eindruck entsteht, direkt hinter dem Fenster beginnt der Garten. Wer genau hinschaut, entdeckt auch die Leidenschaft der Gärtnerin für das Quilten.

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Seht ihr hinten in der Ecke den Kastanienbaum? Er wurde aus einer Kastanie selbst gezogen!

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Beim Hausbau fanden sich auf dem Grundstück bereits zahlreiche Pfirsichbäume. Die Vermutung, dass die Nachbarn häufig ihre Pfirsichkerne über die Grundstücksgrenze warfen, läßt sich nicht beweisen, ist aber ziemlich wahrscheinlich. So hatte der Garten bei seiner Gründung bereits einen Obstbaumbestand.
Wo es hier so bunt blüht, war letztes Jahr ein Pfirsichbaum eingegangen. Die Natur hatte sofort schöne blühende Lückenfüller im Jackenärmel und schloss das entstandene Loch von selbst.

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Ein Meer aus Stauden und Obstbäumen

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Die Tomaten profitieren von der sonnengewärmten Hauswand.

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Kulinarisch bietet der Garten alles, was das Herz begehrt, neben Obststräuchern auch ein gut gefüllter Gemüsegarten.

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Da das Kräuterbeet vor dem Küchenfenster schon aus allen Nähten platzt, wird auf der Terrasse im Topf weitergegärtnert.

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Eine unschlagbare klassische Kombination: Frauenmantel unter Rosen. Ich liebe es!

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Blickdicht und guter Windschutz: Hohe Buchenhecken rundum.

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Konsequent rund um´s Haus: Beete an der Hauswand – very british!

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In diesem Haus liebt man Rhabarber sehr. Aber heute ist Johanni – seine Saison ist nun vorbei…

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Ein WHOW für diesen Mohn!

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Sooooo viele Stockrosen in allen Farben habe ich noch nie in einem einzigen Garten gesehen.

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In einer schattigen Ecke wachsen Walderdbeeren.

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Hier wird biologisch vorbildlich gegärtnert: die Kompostecke liefert gute Nährstoffe für die Staudenbeete.

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Da wird der Popo nicht kalt, wenn der Gärtner sich mal ausruht.

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Es gibt sogar eine Lärche -die Zweige geben eine schöne Deko zu Weihnachten ab. Weihnachten? Ach ja, ist ja bald…

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Ein dickes Dankeschön an die Gärtner dieses wunderschönen Kleinods dafür, dass ich für meinen Blog mal über Euren Gartenzaun knipsen durfte!

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2 Gedanken zu „Übern Gartenzaun geschaut: Ein zauberhafter Cottagegarten

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