Isn´t it lovely, my dear?

Neulich stolperte ich über ein Prospekt eines British Shops, in dem neben allerlei Gedöhns, mit dem man sich zu Hause wie englischer Landadel fühlen soll, auch dieses Teil verkauft wird: Eine“ergo hoe“. Ich gebe zu, ich konnte nicht widerstehen…

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Es soll ein, besonders für Frauenhände, ergonomischer Unkrautentferner sein. Designed von der Tochter von Terence Conran. Die stark angewinkelte scharfkantige Edelstahl-Schlinge kann sehr selektiv Pflanzen aus dem Beet exekutieren, so dass nicht, wie von mir oft praktiziert, auch die Pflanzen dabei den Löffel abgeben, die eigentlich gehegt und gepflegt werden sollten.

Heute klingelte der Postmann zweimal und brachte das Päckchen. Ehrfürchtig öffnete ich die Schatulle – auf Seidenpapier gebettet lag es da, wie die englischen Kronjuwelen. Vermutlich darf man es nur mit abgespreiztem kleinen Finger und Schoko-Minz-Plättchen auf der Zunge benutzen.

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Erste kurze Griffprobe: liegt gut in der Hand!

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Ob es etwas taugt, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Und dieses Blatt kann ich erst beschreiben, wenn ich wieder auf zwei Beinen stehen und meinen Garten nicht nur sehnsüchtig vom Sofa aus anschmachten kann (die Jummistiefel an der Gartentür haben tatsächlich schon kleine Rostflecken). Dann wird sich zeigen, ob es nur Luxus-Schnickschnack ist oder mein Lieblings-Gartenwerkzeug wird…
Hat jemand von Euch mit so einem Teil schon mal Erfahrungen gemacht?

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3 Gedanken zu „Isn´t it lovely, my dear?

  1. Pingback: Frieden mit Gelb | schoener-garten24.de

  2. faszinierend!!!
    ich war schon soweit mir einen grabestock á la aboriginee zu schnitzen – die üblichen handhacken sind immer zu breit und gehen nicht tief genug.
    aber das ding ist natürlich viel schicker – bin allerdings gespannt auf den testbericht 🙂
    english style ist ja eh unser ding…… 😉
    schnelle gute besserung! xxxxxx

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    • Ja, ich bin auch schon sehr gespannt. Vielleicht kann mir ja mal einer einen Blumentopf voll Unkraut zum Testen ins Haus tragen…
      Bisher arbeite ich im Garten ja hauptsächlich mit den Fingern der einen und dem Unkrautstecher in der anderen Hand. Meine Versuche mit einer richtige Hacke, mit der man im Stehen arbeiten kann, hinterließen meist ziemliche Kollateralschäden. Einen Grabestock der Aboriginee zu schnitzen, ist aber auch mal eine interessante und sehr unkonventionelle Idee 🙂
      Liebe Grüße, auch an die Mäusejägerin Lisbeth,
      Annett

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