Dominosteine, Spätsommersonne und ein berühmter Kater

Der Volksmund sagt: „Der September ist der Mai des Herbstes„.
Mein Lieblingsmonat kommt gerade mit schönen warmen Spätsommertagen um die Ecke, während ich eigentlich schon auf Herbst-Gemütlichkeit programmiert war. Wir hatten schon erste Kaffeekränzchen mit Dominosteinen und selbstgebackenen Keksen. (Nein, ich reihe mich nicht ein in die Fraktion, die aufschreien, wenn am 30.8. Dominosteine im Supermarkt stehen. Ich denke „Halleluja – da seid Ihr ja endlich“ und kaufe sie. Tomaten im Januar sind für alle ok, aber Dominosteine im September lösen jedes Jahr die gleiche Debatte aus – warum?)

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Premiere: An einem kalten Abend gab es das erste zaghafte Feuerchen in unserem niegelnagelneuen Ofen. Links hat uns der Ofenbauer extra auf Wunsch eine kleine Rücken-Schmiege eingebaut. Herrliche Wärme!

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Endlich kriegen die Tomaten rote oder orange Bäckchen, das wurde aber auch Zeit. Manche Gärtner haben schon die Tomaten rausgerissen, da geht die Ernte bei uns erst los.

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Kontrastprogramm zum Ofenfeuer: Gestern haben wir abgegrillt, nachdem wir festgestellt haben, dass wir dieses Jahr erst einmal (an-)gegrillt haben. Der Sommer ist immer so schnell wieder vorbei, man kommt zu nix.

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Die Wicken sind hinüber, habe sie alle rausgerissen und die Schoten abgerupft.

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Das Auspuhlen der Wickensamen ist wie früher mit Oma Erbsenschoten auspahlen. Macht Spaß und Vorfreude auf die Duftblüten der nächsten Saison.

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Die Weide hat im Sommer wieder ordentlich Äste zugelegt. Im Frühjahr stand dort nur ein kahler Stamm.

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Damit das nicht im nächsten Jahr armdicke Äste werden, spielen wir wieder Baumfrisör und schneiden ihm eine Fast-Glatze. Ein paar Stietze darf er behalten, damit es nicht so nackig aussieht. (Während der Arbeit stach eine Wespe in den Fuß des Schatzes, jetzt hat er einen Klumpfuß, der Ärmste.)

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Beim Schneiden kam die kuschelige Kinderstube von Familie Amsel zum Vorschein.

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So darf die Weide jetzt überwintern. Im Hintergrund seht ihr ein weiteres Projekt unseres Wochenendes: das neue Hochbeet. Momentan gibts so viel Grünschnitt, da passt es perfekt, das zweite Hochbeet damit zu füllen.

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Ich hatte euch ja berichtet, dass ich das Teil auf der Arbeit im Lager entdeckt habe, es ist eine österreichische Transportbox für Paletten. Mit den stabilen Eckverbindungen, die gleichzeitig das Holz auf Abstand zur Erde halten, ist es das perfekte Hochbeet. Schnell Folie reingetackert, ein paar Betonsteine untergeschoben und schon gings los mit der Füllung.

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Über den Winter setzt sich der Inhalt noch, im Frühjahr packe ich dann Erde obendrauf. Einen Anstrich bekommt die Box natürlich auch noch, sie soll mal dunkelgrau werden.

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Das andere Hochbeet ist momentan (fast) ameisenfrei und liefert Gurken, Rucola, Kräuter und Salat.

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Schön, nicht? Die Kartoffelrosen-Hagebutten leuchten durch den Garten.

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Und die Herbst-Annemonen erst!

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Da hat die EC-Karte aber geglüht… für mein nächstes Projekt: Die Umgestaltung des Vorgarten-Beetes. Nach zehn Jahren kann ich die Sonnenhut-Cosmea-Kombi mit allerlei bunt gewürfelten Zufalls-Blumen nicht mehr sehen. Hier soll etwas mehr Ruhe rein. Dafür eignen sich Gräser hervorragend – und weniger Arbeit machen sie auch. Ich werde berichten.

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Kennt Ihr den? Das ist Bob, der Streuner. Letzte Woche war er mit seinem Dosenöffner James Bowen zur Signierstunde beim Buchhändler in Braunschweig. Den wollte ich mir mal angucken, ich mochte die Geschichte des Londoner Straßenmusikanten, der durch die Verantwortung für den zugelaufenen Streuner sein Leben und die Drogensucht in den Griff bekommt, sehr.
Mit mir waren ungefähr 500 Leute da, es war proppevoll… Ich habe mich paparazzi-artig durchgeschummelt (wollte ja nur fotografieren, keine Unterschrift) und schnappte mir einen Trethocker, dann konnte ich ihn sehen. Er ist wirklich hübsch! (Der Kater. James Bowen hat gerade eine Frisur wie Tante Gerda).

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Hier bekommt Bob den 6357. selbstgestrickten Katzen-Schal von einem Fan geschenkt.

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