Vogelperspektive

Manchmal muss man die Perspektive wechseln, um neue Erfahrungen zu machen.
Ein Vogel müsste man sein. Einfach die Flügel heben und scheinbar schwerelos den Ort wechseln, wenn einem danach ist.
Wie Vögel den Wald von oben sehen, das haben wir gestern mal auf dem neuen Baumwipfelpfad in Bad Harzburg nachempfunden.
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Schön war es. Tolle frische Luft da oben und bei dem Kaiserwetter eine prächtige Fernsicht. Wer nicht mehr runtergucken mochte, konnte auf dem Pfad viel lernen. Der „Pädagogikteil“ war interessant gemacht, nicht so dröge wie so oft.

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Blick von oben auf den „Märchenwald„, hier kommen beim Schatz auf einmal nostalgische Kindheits-Erinnerungen hoch. Die Anlage ist auf altmodische Art sehr niedlich, lockt aber scheinbar kaum noch Kinder hinter dem Ofen hervor.

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Gleich daneben der neue Kletterwald, das zieht wohl eher…

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Der Harz hat ja leider ein Imageproblem als verschnarchtes Rentnerparadies, in dem die Zeit stehen geblieben ist. Nun ja, zum Teil stimmt dieses Klischee, aber man arbeitet mit neuen Angeboten, wie dem Baumwipfelpfad, dagegen an.

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Unsere knurrenden Mägen haben wir im einzigen modernen Hotel & Restaurant am Platz besänftigt: Das „Plumbohms“ ist gemütlich und hat eine hervorragende Bio-Küche. Passend zum Herbstanfang verspachtelte ich einen Flammkuchen mit Ziegenkäse, Birne, Walnüssen und Honig – diese Kombination ist der Hammer!

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Da hat jemand die gleiche Leidenschaft für „fast vergessene Wörter“ wie ich. So schön auf der Hotel-Fassade verewigt, werden diese wohl so schnell nicht in Vergessenheit geraten:

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Danach gings (ganz rentnermäßig) für ein paar Stunden ins 32 °C-Solebad zum Abschnarchen und Schwimmen. Das Außenbecken hat einen grandiosen Blick auf die Berge und die Seilbahn, drinnen locken Whirlpools und die Infrarot-Kabine.

Gut durchgeheizt und entspannt gab es dann noch ein wenig Kultur: Hoch den Berg zum Café Winuwuk und dem Sonnenhof.
Hier begeistert mich immer wieder die Architektur der Häuser: Erbaut wurde es in den zwanziger Jahren von einem Worpsweder Künstler im nordischen Stil, mit vielen Rundungen und „appen Ecken“, wie ich es sehr mag.

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Daneben im Sonnenhof: Viel Kunst und „Jökus und Schnökus“ zum Gucken und Kaufen. Ich weiß noch, wie fasziniert ich vor vielen Jahren war, als ich diesen Rundbau mit kleinem Innenhof und Oberlichtern zum ersten Mal betrat. So ein Haus wollte ich auch mal bewohnen!

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