Blaumachen und offene Gartenpforte

Mach mal blau!, dachte ich, als ich die Plühmchen für diesen Strauß im Garten sammelte.

blauer-strauss

Auch für die Töpfe auf der Veranda bin ich bei blauen Blümchen gelandet. Dieses Jahr gibt´s mal keine Geranien!

blaue-blümchen-veranda

Als Kontrast was elfengleiches, Zartes in Weiß.

weisse-blümchen-veranda

Heute habe ich gelesen, dass die Eisheiligen, die in der nächsten Woche dran sind, eher „Heiß-Heilige“ werden sollen und kein Frost mehr zu befürchten ist. Aber wie war das mit den Pferden, die man schon vor die Apotheke hat kotzen sehen? – Genau.
Also bleiben die Tomaten noch drin. Nun sind sie aber im Haus umgezogen und stehen unter dem Dachfenster, wo es immer ordentlich Licht auf die Mütze gibt. Da hätte ich auch gleich mal drauf kommen können…

tomatenpflanzen-dachbodenfenster

Draußen im Garten ist es nun richtig schön – Akelei und Ginster blühen um die Wette…

akelei-an-ginster

Im Hochbeet wachsen Gemüse und Salat einträchtig vor sich hin, unbehelligt von Schnecken und Unkraut zwar, aber leider mit vielen kleinen Ameisen als Untermieter! Ich hoffe, dass das Hochbeet nicht ein großer Ameisenhaufen wird und sich eines Tages durch den Garten bewegt…

hochbeet-voll

Apropos bewegen: Mit Entsetzen stellten wir letzte Woche fest, dass das Pfaffenhütchen, unter dem unsere Wassertonne steht, komplett von schwarzen Blattläusen okkupiert wurde. Jeder Zweig war schwarz und klebte -bähhhh! Ich hatte mich zwar mal kurz über die komischen schwarzen Punkte auf der Tonne und Gießkanne gewundert, aber lange nicht nach oben geguckt. Als ich es dann tat, war es ziemlich gruselig.
Unsere Gegenmaßnahmen:  Öko-Spüli-Wasser-Speiseöl-Mischung überall hinsprühen, wo man rankommt und an den nächsten Tagen den Baum mit dem Gartenschlauch lange abspülen. Jetzt sieht der Baum (erst mal) wieder vorwiegend grün statt schwarz aus.
Für langfristige Abhilfe hab ich endlich ein Insektenhotel gekauft, das hatte ich schon lange vor. Also, wäre ich ein Marienkäfer, da würde ich einziehen!

insektenhotel

Unser ehemaliger Strand ist endlich mit etwas zartem Grün bedeckt, aber so richtig in Gang kommt der Rasen nicht.
Da müssen wir wohl noch mal nacharbeiten.

rasen-wächst-langsam

Nach ein paar Jahren wilden Wucherns war das Staudenbeet leider komplett mit den Wurzeln des Schneefelberichs durchwuchert. So schön, aber tückisch – schlimmer als Giersch. Alles andere wird unterdrückt.
In einer spontanen Hau-Ruck-Aktion habe ich die halbe Biotonne mit dem Wurzelwerk gefüllt und nun ist das Beet ziemlich kahl. Ich hab sogar die Kokardenblume wiedergefunden, die ich schon vermisst hatte! Die Löcher habe ich mit Samen von einjährigen Blumen gestopft: Zinnien, Elfenspiegel und rote Strohblume.

Staudenbeet

Im Einjährigen-Beet daneben gucken schon die ersten grünen Reihen von Kornblume, Malve, Ringelblume, Portulak und noch irgendwas, was ich vergessen habe.

beet-einjährige-sommerblumen

Auch hier sprießt es: die gesäten Wicken, die am neuen Zaun hochranken sollen, recken sich alle ans Licht!

wicken-wachsen

Yeah! Die ersten Knospen der gelben Wildrose öffnen sich.

wildrosenblüten-öffnen-sich

Ebenso der Rotdorn mit seinen schönen zarten Blüten.

rotdorn-und-wildrose

Und schon wieder malochen: Bevor ich demnächst die Tomatenpflanzen an die Westseite setze, will der Schatz noch den Fassadenanstrich erledigen. Diese Stelle wird immer so stark von der Abendsonne strapaziert, hier muss jedes Jahr neue Holzlasur drauf.

westseite-streichen

Bei der Gelegenheit kriegt auch mal das „Haus vom Neck“ einen neuen Anstrich. Auf dem Foto seht ihr, was eigentlich darin wohnt (falls sich das jemand schon mal gefragt hat).

haus-vom-neck-streichen

Am Samstag waren wir unterwegs: Im alten Lokpark am Bahnhof war ein Designmarkt, da mussten wir (und Tausende andere auch) mal schauen. Neben interessanten Ständen, auf denen wir auch zugeschlagen haben, gab es viele alte Eisenbahnwaggons zu sehen. Den hier könnte ich mir auch als Gartenhütte vorstellen.

eisenbahnwaggon

Am Sonntag haben wir zwei Gärten im Rahmen der „Offenen Gartenpforte“ im Landkreis besichtigt. Auf diesem Bauernhof stand doch tatsächlich ein 300 Jahre alter Olivenbaum. Etwas Besonderes haben zu wollen, was der Nachbar nicht hat, ist also kein neuer Trend…

alter-olivenbaum-offene-gartenpforte

Dieser interessante Baum stand da auch, keine Ahnung, was das ist. Sieht aber toll aus, oder?

baum1-unbekannt-offene-gartenpforte

 

Der andere Garten war so ein richtiger Vorzeigegarten wie aus dem Gartenmagazin. Mit Schwimmteich, Sauna-Wintergarten, Mähroboter und allem Schnick und Schnack, den man sich vorstellen kann. Sehr geschmackvoll und mit viel Liebe zum Detail (und wahrscheinlich jeder Minute Freizeit) gestaltet. Wahnsinn.

teich-gartenhaus-offene-gartenpforte

strandkorb-offene-gartenpforte

wintergarten-sauna-offene-gartenpforte

teich-offene-gartenpforte

Aber er war nicht nur ein Show-Garten, es gab auch einen halbkreisförmig angelegten Gemüsegarten:

nutzgarten-offene-gartenpforte

Wuff!

hund

 

 

 

 

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